Kapitel 2 – Das erste Mal

Bewusst hatte Laura ein dominantes Outfit gewählt, um beim Stöbern im Sex Shop selbstsicher aufzutreten, und sie war sicher, dass niemand ihr vor Aufregung laut pochendes Herz gehört hatte. Nun konnte sie es jedoch kaum erwarten, mich in Aktion zu erleben. Zu Hause angekommen flogen erst ihre Schuhe und Klamotten in die eine, und die Tasche samt restlicher Einkäufe in die andere Ecke. Sie nahm eine Schere und hatte trotzdem noch einige Mühe, mich aus der verschweißten Verpackung zu befreien. 

„So Paulchen, das ist Dein neues Heim. Ich hoffe es gefällt Dir und wir werden viel Spaß zusammen haben.“

Und ob es mir hier gefiel. Die Wohnung war sehr geschmackvoll eingerichtet, aber noch viel wichtiger für mein Wohlbefinden, zu diesem Haushalt gehörte kein männliches Wesen. Ich war somit ohne jegliche Konkurrenz, was konnte „Mann“ also mehr erwarten? Laura schob mir etwas unbeholfen die Batterien ins Fach und drehte an meinem Turbo-Booster. Brmm..brmm…brrrm. Turbo klang normalerweise anders, dies war bestenfalls ein müdes Ruckeln. Meine Batterien hatten sich wohl während meiner langen Liegezeit im Regal des Sexshops entladen. Hoffentlich fand Laura das schnell heraus und brachte mich nicht als Reklamation in den Laden zurück. Doch sie suchte bereits die Verpackung, um mich wieder hineinzuzwängen. … 

„Nein!!! Frische Batterien, Laura…bitte!!!“ 

Ich war so heiß auf Laura, dass ich wohl auch ohne Batterien vibrieren könnte, sofern sie mir nur die Chance dazu gab. Traurig schaute Laura mich nochmals an und plötzlich erhellte sich ihr Blick. Zunächst durchforstete sie erfolglos alle Schubladen, und als sie bereits aufgeben wollte, fiel ihr Blick auf den batteriebetriebenen Seifenspender. Da waren doch die gleichen Batterien drin und wenn sie sich richtig erinnerte, sogar noch relativ neue. Rasch entfernte sie den Bodendeckel des Spenders und tauschte meine toten Zellen gegen den frischen Saft. Als sie nun den Turbo drehte und mein sonores Vibrieren einsetzte, war sie ganz verzückt. Zuerst durfte ich ihr Gesicht streicheln….mmmh….eine schöne, weiche Haut…aber ich hoffte, dass sie es für heute nicht dabei belassen würde.

 „Los Laura, ausziehen…mach ´nen heißen Strip für mich“

irgendwie bin ich schließlich auch ein Mann, zumindest der beste Teil davon. 

Laura entledigte sich dann ihrer Kleidung. Für meine Begriffe eher schnell, als aufreizend oder gar erotisch, aber beim ersten Mal durfte man nicht zuviel von ihr erwarten. Ich war ja schon froh, nicht wieder zurück ins staubige Regal des Sex-Shops zu wandern. Nun nahm sie ein Spray zur Hand und ich dachte bereits, es wäre eine Art Gleitcreme, doch als sie mich vollends damit einsprühte, brannte es höllisch. Was war das denn? Kaum zu glauben, auf der Flasche stand: Sacrotan! Ich wurde desinfiziert – unfassbar! Da verschwendete dieses entzückende Wesen trotz aller Geilheit ihre Gedanken daran, mich zu desinfizieren. Nach 30 Sekunden spülte sie mich mit warmem Wasser ab und entschuldigte sich für diese Tortur.

Ok, ausnahmsweise verziehen, auch das konnte ich noch über mich ergehen lassen, wenn es ihr derart wichtig war. Aber nun hoffentlich endlich zur Sache, Schätzchen.

Wir machten uns auf den Weg ins Schlafzimmer und Laura erzählte mir, dass sie es im Scherz bei ihren Freundinnen als Arbeitszimmer bezeichnete, welches bereits wegen gähnender Langeweile von Kurzarbeit betroffen war. Mit mir erhoffte sie nun, ein neues und vor allem aufregendes Kapitel zu beginnen, und insgeheim schwor ich ihr, mein Möglichstes zur sexuellen Erfüllung beizutragen. 

Ich staunte dann auch nicht schlecht. Mitten im Raum stand eine riesige Spielwiese von Bett mit 2 x 2m und in meiner Phantasie sah ich hier bereits genügend Platz für mehrere Spielteilnehmer, aber von einer solchen Idee schien meine Laura noch meilenweit entfernt. Nun zog sie das Rollo an der Balkontür bis zur Hälfte nach unten und ich fragte mich, ob sie beim Sex mit Partnern aus Fleisch und Blut bisher auch komplett auf Licht verzichtet hatte. Bis sie mit all ihren Vorbereitungen fertig war, konnten einem möglichen Partner die Erotik und damit die Lust auf Sex vollkommen vergangen sein. Ob dies der Grund für ihr langweiliges und unausgefülltes Sexleben war? Sofern sie ihre Männer auch vorher desinfizierte, brauchte man nach weiteren Gründen nicht mehr zu forschen. Zum Glück stand ich dank frischer Batterien sofort wie eine „1“ – sonstige Procedere konnten mich nicht abtörnen und dies war mein großer Vorteil gegenüber der restlichen Männerwelt. Allerdings gehörte Geduld nicht zu meinen Tugenden und ich hoffte inständig, dass unsere Premiere nun endlich beginnen konnte. Laura nahm mich in die Hand und schaute mich an. 

„Weißt Du, warum ich Dich nun doch gekauft habe, Paulchen? Du siehst aus wie ein Würmchen und hast ein so süßes Gesicht, da musste ich Dich einfach mitnehmen. Die Farbe ist nun schon gar nicht mehr so wichtig.“ 

Na klasse! Ich sah aus, wie ein Würmchen mit süßem Gesicht. Vielen Dank für das Gespräch.  

„Ich bin ein geiler Vibrator, und wenn Du nun endlich anfangen könntest, dann würde ich es Dir auch beweisen können!!!“ 

Endlich war das unnötige Vorgeplänkel vorbei. Für Frauen war es manchmal besser, wenn sie einfach nur schön und geil waren, aber bitteschön den Mund hielten. Ich hoffte, dass meine Laura aus ihrer kindlichen Phase endlich herauswachsen würde, schließlich war es dafür mit ihren fast 40 Jahren höchste Zeit. Laura nahm mich nun endlich richtig in die Hand, drehte meinen Turbo auf halbe Geschwindigkeit und fing langsam an, mir ihren Körper zu zeigen. Meine Erkundungstour begann in ihrem Gesicht. Zuerst leckte sie mir mein „süßes Gesichtchen“, ließ mich danach um ihre vollen Lippen streicheln und nach einem zarten Kuss führte mein Weg ganz langsam über Kinn und Hals zum Brustbein. Nun befeuchtete sie die Finger ihrer anderen Hand mit der Zunge und massierte damit ihre Brustwarzen, während ich in immer kleiner werdenden Kreisen um ihren Busen zog und dabei ihre Nippel zu festen, aufrecht stehenden Knospen stimulierte, je näher ich diesen kam. Laura begleitete unser gemeinsames Spiel mit wollüstigem Stöhnen und ich wusste, wir würden eins werden….sehr bald. Während sie nun weiterhin ihre Brustwarzen massierte, wanderte ich in die tieferen Gefilde. Über den Nabel, den Venushügel zu den geschlossenen Schamlippen, welche zu meiner Freude zumindest teilweise rasiert waren, denn ich hasse undurchdringliche Urwälder, worin es schier unmöglich ist, den rechten Weg zu finden. Plötzlich stieß ein kleiner  Nippel durch die Schamlippen. Wow Laura, Respekt! Ihr Kitzler stand kerzengerade und war fest wie frisch gestärkt. Hier musste ich nicht viel tun, Sie war bereit und ich tauchte gierig in den See ihrer Geilheit. Ich durchschwamm ihn in alle Richtungen und lotete die tiefste Stelle, in welche ich dann heiß eintauchte. Hmmmm… welch ein Gefühl. Warm, weich, feucht und eng wie eine 17-jährige. Meine Laura war derart eng gebaut, dass ein Mann aus Fleisch und Blut seine wahre Freude mit ihr haben konnte. Immer wieder durfte ich tief hinabtauchen um gleich darauf wieder an die Oberfläche zu kommen. Dann besuchte ich wieder ihren Kitzler und massierte diesen mit festem Druck, bis Laura mich auf höchste Geschwindigkeit drehte. Finale! Endlich konnte ich beweisen, dass ich nicht bloß ein Notstands-Kauf war. Ich vibrierte nun mit weniger Druck aber auf höchster Stufe, was die Batterien hergaben und massierte dabei unter Laura`s lustvollem Stöhnen all ihre erogenen Zonen. Als Laura zu hecheln begann, holte ich den letzten Rest an Saft aus meinen Batterien, bis sie in ihr Kissen biss und mit einem unterdrückten Schrei den Höhepunkt erreichte.  

Laura lächelte, und ich war der glücklichste, rosa Vibrator der Welt.

 

© Carina di Voglia

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